Nicea andata e ritorno. Traiettorie di un Concilio. Treviso, 14. Oktober 2023

Tagung der Facoltà Teologica del Triveneto

Am Samstag, dem 14. Oktober 2023, fand die Jahrestagung der Theologischen Fakultät von Triveneto für das akademische Jahr 2023/2024 statt, mit dem Titel Nicea andata e ritorno. Traiettorie di un Concilio.
Die von den Dozenten der Sektion Patristik organisierte Tagung war Teil der Bemühungen, aus Anlass des 1700. Jahrestag des Konzils von Nizäa (325-2025), dieses Konzil zu würdigen, das erste ökumenische Ereignis in der Geschichte des Christentums, aus dem ein gemeinsames Glaubensbekenntnis hervorging.
Die Vorträge befassten sich mit einigen Fragen im Zusammenhang mit der Kommunikation und der Rezeption des nizänischen Symbols, mit besonderem Augenmerk auf  Autoren und Gebiete im Raum um Aquileia.

 

Programm

Wiedergabe der Vorträge


Tagung zu den 4 Konstitutionen des II. Vatikanischen Konzils

“Il Vaticano II nell’era dei Millennials. Perché è ancora attuale il Concilio che ha cambiato la Chiesa”. Dies ist das Thema der Konferenz, die von der Primaria Associazione Cattolica Artistico-Operaia unter der Schirmherrschaft des Dikasteriums für die Evangelisierung und des Vicariato di Roma organisiert wird und am Freitag, den 12. Januar, um 15 Uhr in der Aula Paolo VI der Lateranuniversität beginnt. - Die Veranstaltung wird mit einer Einführung von Erzbischof Rino Fisichella, dem Pro-Präfekten des Dikasteriums für die Evangelisierung, eröffnet; danach folgt eine historische Betrachtung von Filippo Forlani, Professor für Kirchengeschichte an der Pontificia Università della Sanata Croce. Anschließend werden verschiedene Redner zu Wort kommen: Beatrice Serra, Dozentin für Kirchenrecht an der Universität La Sapienza, spricht über "La Dei Verbum e le radici conciliari del diritto alla riservatezza"; Padre Maurizio Botta, Präfekt des Oratoriums San Filippo Neri, über "La Gaudium ed Spes: la dignità, la persona e il lavoro nel secolo dell’innovazione"; Elisabetta Gavasci Scala, Vizepräsidentin der Organisation Moige (Movimento Italiano Genitori), über "La Lumen Gentium: anche i laici possono essere santi"; und schließlich Mons. Andrea Lonardo, Leiter des Büros für Universitätspastoral des Vicariato di Roma, über "La Sacrosantum Concilium e le altre costituzioni: la nuova prospettiva personalistica". Es wird auch einen Beitrag von Niccolò Reale, dem Leiter des Blogs "Summa Cognitio", geben, der über das Thema "La fede dei millennials passa per i social?" sprechen wird. Danach folgen abschließende Bemerkungen von Mons. Giuseppe Lorizio, dem Leiter des Kulturbüros des Vicariato di Roma. Die Konferenz wird von der Journalistin Chiara Garzilli moderiert.

 

Flyer


Jakob Speigl (1933-2023) verstorben

Am 27. November 2023 ist Prof. Dr. Jakob Speigl in Sinzing (Landkreis Regensburg) im Alter von 90 Jahren verstorben. Speigl war von 1972 bis 2001 Ordinarius für Kirchengeschichte des Altertums, Patrologie und Christliche Archäologie an der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg. Er gehörte seit Beginn des Forschungsprojektes Konziliengeschichte zum Autorenkreis und nahm an mehreren Tagungen der Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung teil (hier ein Bild des jungen Professors auf dem Symposion in Thessaloniki - erste Reihe, zweiter von links).     

Hier geht es zum Nachruf der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg. R.I.P.


Neuerscheinungen zur Konziliengeschichte


Tagung zum Dekret "Inter Mirifica" des II. Vatikanischen Konzils

Am 4. Dezember 2023 jährt sich zum 60. Mal die Verkündung von "Inter Mirifica", dem Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Sozialen Kommunikationsmittel. Dieses Dokument leitete die moderne und systematische Reflexion der Weltkirche über die Kommunikation ein. Die römischen Universitäten Pontificia Università della Santa Croce, Pontificia Università Lateranense und Università Pontificia Salesiana haben aus diesem Anlass vom 7. - 9. November eine gemeinsame Tagung organisiert. Hier das Programm mit weiteren Angaben.  


Tagung Nizäa (325) – Konzil der Ökumene?

Nizäa (325) – Konzil der Ökumene?

Die Rezeption der „Großen Synode“ in Geschichte und Gegenwart

Symposion, Bamberg, 25.–26. September 2023

 

Hier das Programm


Erzbischof Agostino Marchetto zum Kardinal ernannt

Papst Franziskus hat mit Erzbischof Agostino Marchetto im Konsistiorium am 30. September den international bekannten und von ihm persönlich sehr geschätzten Kenner des II. Vatikanischen Konzils, den er gar für den “più̀ grande ermeneuta del Concilio” hält, zum Kardinal ernannt. Neben seiner langjährigen Karriere als Vatikandiplomat hat sich der 83-jährige Kardinal intensiv mit der Rezeption des II. Vatikanums befasst und sich mit zahlreichen Publikationen stets pointiert zu Wort gemeldet, wobei er eine Interpretation vertritt, die Papst Benedikt XVI. in der berühmt gewordenen Ansprache an die Kurie vom 22. Dezember 2005 auf die Formel gebracht hat, dass man einer “Hermeneutik der Diskontinuität und des Bruches die Hermeneutik der Reform, der Erneuerung des einen Subjekts Kirche, die der Herr uns geschenkt hat, unter Wahrung der Kontinuität“ entgegenstellen müsse. Marchetto ist dem Projekt Konziliengeschichte sehr verbunden und hat seit 2000 wiederholt auf den Tagungen der Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung Vorträge gehalten. Zuletzt hat er 2018 auf der Tagung “Konzil und Minderheit”, die an der Pontificia Università della Santa Croce und am Campo Santo Teutonico durchgeführt wurde, zum Thema “La minoranza al Vaticano II (1962-1965) secondo il ‘Diario’ del suo Segretario Generale, Pericle Felici” referiert.