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Lexikon der Konzilien

Tarraconense / Tarragona (1424)

Johannes Grohe


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Lexikon der Konzilien

Caesaraugustanum / Zaragoza 1395, 1407 und 1425

Johannes Grohe


Neuerscheinungen zur Konzliengeschichte

Knop, Julia /Seewald, Michael (Hrsg.) Das Erste Vatikanische Konzil. Eine Zwischenbilanz 150 Jahre danach. wbg Academic, Darmstadt 2019. 335 S.

Das Erste Vatikanische Konzil (1869-1870) sprach dem Papst einen uneingeschränkten Primat in der Leitung der katholischen Kirche sowie »Unfehlbarkeit« in der Ausübung seines Lehramtes zu. Die Synode stellte aber auch grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis von Offenbarung und natürlicher Erkenntnis an. 150 Jahre nach der Eröffnung des Konzils ziehen Theologinnen und Theologen verschiedener Generationen und Konfessionen eine kritische Zwischenbilanz: Inwiefern prägt die auf dem Ersten Vaticanum entworfene Theologie des Petrusdienstes die katholische Kirche bis heute? Wie soll der ökumenische Dialog mit den Aussagen des Konzils umgehen? Was trägt es zu aktuellen Diskussionen über Glaube und Vernunft bei? Wie beeinflusst das Konzil die Alltagskultur der katholischen Kirche in der Gegenwart?

 


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Lexikon der Konzilien

Tarraconense / Tarragona (1415)

Johannes Grohe


Neuerscheinungen zur Konziliengeschichte

Literary Echoes of the Fourth Lateran Council in England and France, 1215–1405, ed. by Maureen B.M. Boulton, Turnhout: Brepols 2019 (= Papers in Mediaeval Studies 31). X + 322 pp.

 

Im 14. Jhd läßt sich eine Blüte religiöser Literatur feststellen, die sich in der Volkssprache an Laien und in Latein an Kleriker für deren Predigtdienst richtete. In der Literaturgeschichte schreibt man für gewöhnlich dieses Aufkommen volkstümlicher Texte der Wirkung des Vierten Laterankonzils zu. Obwohl das Konzil Teil einer längeren Tradition der Kirchenreform war, kristallisierte es dennoch theologisches und kirchliches Denken in einer Form heraus, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Ansporn für das literarische Wirken von Schriftstellern und Predigern war. Ziel des vorliegenden Bandes ist nicht der Versuch einer umfassenden Darstellung des Konzils oder seiner Rezeption im religiösen Schrifttum der damaligen Zeit, sondern der Versuch zu verdeutlichen, wie die von früheren Konzilen weitgehend vernachlässigten Laien nun von den lehrmäßigen Definitionen und disziplinaren Dekreten des IV. Lateranense erreicht wurden. Die hier versammelten Aufsätze konzentrieren sich auf England, wo die Bischöfe die Reformen des Konzils mit besonderem Eifer umsetzten, und Frankreich, wo die früheste diesbezügliche Literatur erschien.


Tagung zur Konziliengeschichte in Dresden, 15.-18. September 2020

Konzilien und die Welt der Klöster

Die Internationale Gesellschaft für Konziliengeschichte veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte an der Universität Dresden (https://tu-dresden.de/dcpc/fovog) unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Gert Melville in der Zeit vom 15.-18. September 2020 eine Tagung zur Konziliengeschichte mit dem Thema: "Konzilien und die Welt der Klöster". Dabei soll der großen Bedeutung des Mönchtums für die Konzilien des ersten Jahrtausends ebenso Rechnung getragen werden wie des Beitrags der Ordensgemeinschaften im zweiten Jahrtausend, wo auf den Synoden einzelne Mönche, aber auch innerhalb der Ordensgemeinschaften entstandene theologischen Schulen großen Einfluss auf Lehr- und Disziplinardekrete genommen haben. Zudem haben sich Konzilien aller Epochen der theologischen Fundierung und disziplinären Ordnung des Ordenslebens angenommen.

Kontaktadressen für Anmeldungen bis zum 1. September 2019: Prof. Dr. Dr. h.c. Gert Melville, Dresden (gert.melville@t-online.de), Prof. Dr. Thomas Prügl, Wien (thomas.pruegl@ univie.ac.at), Prof. Dr. Johannes Grohe, Rom (grohe@pusc.it)


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Lexikon der Konzilien

Romanum/Rom (1412–13)

Ansgar Frenken